Ergebnisse Geschäftsklima Micro Technologies 2. Quartal 2018

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Eine Verbesserung der Auftragssituation im zweiten Quartal 2018 gaben rund nahezu alle Befragten der Geschäftsklimaumfrage an.

Im zweiten Quartal 2018 melden rund 82% der Befragten eine Verbesserung der Auftragssituation. Im Vergleich zum Vorquartal ist hier ein deutlich positiver Trend zu sehen. Der Auftragsbestand verringert sich geringfügig von durchschnittlich 5,8 auf 5,2 Monate.

Die Umsatzerwartung setzen im Vergleich zum Vorjahr einen positiven Trend. Allerdings ist die Höhe der Erwartungen durchaus unterschiedlich ca. 31% der Melder erwarten ein Umsatzplus über 20%, 9% bis zu 20%, rund 32% bis 10% und ca. 10% ein Plus bis zu 5%, rund 6% erwarten 0% Steigerung, allerdings gehen ca. 11% von bis zu -5% aus. Jedoch zeigt sich auch im direkten Vergleich zum Vorquartal (Q1/2018) ein leicht negativer Trend erkennbar, da hier der Großteil von rund 83% der Melder von einem Umsatzplus von bis zu 20% ausgegangen sind.

Im zweiten Quartal 2018 gibt es sowohl aktuell als auch in der Planung Überstunden (ca.79%). Lediglich rund 21% gaben an, dass derzeit und auch zukünftig normale Arbeitszeit herrscht. Es zeigt sich jedoch auch, dass ca. 74% der Melder Personal aufstocken, rund 19% keine Veränderung und ca. 7% Personal reduzieren möchte. Somit ergibt sich hier im Vergleich zum letzten Quartal eine deutliche Verbesserung, hier wollten noch rund 86% der Unternehmen keine Veränderung und ca. 14% Personal aufstocken.

Die Kapazitätsauslastung ist im Vergleich zum Vorquartal wieder leicht rückläufig, so gaben rund 95% der Unternehmen eine über normale Kapazitätsauslastung an (Vergleich Q1/2018: 97%).

Etwas verschlechtert hat sich die aktuelle Preissituation, denn hier gaben 8% der meldenden Unternehmen „sehr schlecht“ und noch ca. 6% eine schlechte Preissituation an. 47% bewerteten die Lage mit befriedigend und noch rund 39% mit „gut“. Die Ertragssituation schätzen die Mehrzahl von 86% der Melder weiterhin als gut ein. Hier gab es kaum eine Veränderung zum Vorquartal. Nur bei ca. 7% der Befragten wurde die Ertragssituation als schlecht eingeschätzt.

Fazit: Auch wenn die Auftragssituation und die Umsatzerwartungen immer noch im positiven Bereich liegen, zeigt sich gerade hinsichtlich der Preis- sowie Ertragssituation eine leichte Verschlechterung. Dieser negative Trend wirkt sich, zum Glück noch nicht zu stark, auf die Beschäftigtensituation aus. Da weiterhin Überstunden zu verzeichnen sind, soll auch nur wenig Personal abgebaut werden.
Schaut man sich im Vergleich den ifo Geschäftsklimaindex im verarbeitenden Gewerbe an, ergibt sich ein ähnliches Bild:
„Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index das sechste Mal in Folge gesunken. Grund hierfür waren merklich schlechtere Lageeinschätzungen der Industriefirmen. Der Lageindikator liegt jedoch weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Erwartungen der Unternehmen blieben hingegen nahezu unverändert leicht optimistisch. Die Nachfragedynamik verlor an Schwung. Die Kapazitätsauslastung blieb unverändert bei 87,7 Prozent.“ (Quelle: ifo Institut, www.ifo.de/de/w/45q9Mm5g2 )

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