Ergebnisse Geschäftsklima Micro Technologies 2. Quartal 2018

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Eine Verbesserung der Auftragssituation im zweiten Quartal 2018 gaben rund nahezu alle Befragten der Geschäftsklimaumfrage an.

Im zweiten Quartal 2018 gaben rund nahezu alle Befragten eine Verbesserung der Auftragssituation an. Im Vergleich zum Vorquartal ist hier ein leicht negativer Trend zu sehen. Der Auftragsbestand verringert sich geringfügig und die Umsatzerwartung lassen im Vergleich zum Vorjahr einen positiven Trend erkennen. Jedoch zeigt sich auch im direkten Vergleich zum Vorquartal (Q1/2018) eine Verschlechterung. Insgesamt zeigt sich aber, dass die Erwartungen dennoch im positiven Bereich liegen.

Im zweiten Quartal 2018 herrscht sowohl aktuell als auch in der Planung überwiegend normale Arbeitszeit. Es werden nur wenige Überstunden geleistet. Darüber hinaus möchte ein Großteil der Melder Personal aufstocken und keiner möchte reduzieren.[PC1]  Jedoch ergibt sich hier im Vergleich zum letzten Quartal eine leichte Verschlechterung. Die Kapazitätsauslastung ist im Vergleich zum Vorquartal wieder leicht rückläufig. Eine drastische Verschlechterung der aktuellen Preissituation hat sich bei rund der Hälfte der Befragten ergeben. Die restlichen Melder jedoch gaben eine gute Preissituation an. Auch die Ertragssituation schätzen die Melder tendenziell als schlechter ein, sodass diese lediglich im befriedigenden Bereich liegt.

Fazit: Auch wenn die Auftragssituation und die Umsatzerwartungen immer noch im positiven Bereich liegen, zeigt sich gerade hinsichtlich der Preis- und Ertragssituation eine deutliche Verschlechterung. Dieser negative Trend wirkt sich, zum Glück noch nicht zu stark, auch auf die Beschäftigtensituation aus, denn hier sind die Überstunden rückläufig. Erfreulich ist jedoch, dass kein Personal abgebaut werden soll.

Schaut man sich im Vergleich den ifo Geschäftsklimaindex im verarbeitenden Gewerbe an, ergibt sich ein ähnliches Bild:

„Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index das sechste Mal in Folge gesunken. Grund hierfür waren merklich schlechtere Lageeinschätzungen der Industriefirmen. Der Lageindikator liegt jedoch weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Erwartungen der Unternehmen blieben hingegen nahezu unverändert leicht optimistisch. Die Nachfragedynamik verlor an Schwung. Die Kapazitätsauslastung blieb unverändert bei 87,7 Prozent.“ (Quelle: ifo Institut, www.ifo.de/de/w/45q9Mm5g2 )

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